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Glücklose Schwangerschaft durch Fehlgeburt und Totgeburt

Glücklose Schwangerschaft durch Fehlgeburt oder Totgeburt

Die Fehlgeburt oder Abort

„Sein Herz schlägt nicht mehr“ oder „ Mein Kind hat sich leider nicht weiterentwickelt“

Sie wurden schwanger. Sie haben sich sehr darauf gefreut, insbesondere, wenn es erst nach vielen Versuchen oder Kinderwunschbehandlungen passierte. Doch leider hat sich der Embryo plötzlich nicht weiterentwickelt, das Herz schlug nicht oder hörte plötzlich wieder auf, zu schlagen. Eine glücklose Schwangerschaft, die mit einer Fehlgeburt endet, ist ein Alptraum für jede Mutter! Leider finden Aborte meistens zwischen der 6. und 9. Schwangerschaftswoche statt. 25% der Schwangerschaften enden glücklos.

Sie haben den Embryo bereits per Ultraschall gesehen und sahen wie sein Herz geschlagen hat. Spätestens da entsteht eine besondere Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Wunschkind. Wenn dann die schlechte Nachricht vom Gynäkologen kommt, kann es sich für Sie wie ein Weltuntergang anfühlen. Sie sind von Leere, Ohnmacht und Trauer erfüllt. Fassungslosigkeit macht sich breit. „Wie kann das sein, so plötzlich? Habe ich etwas falsch gemacht?“, fragen Sie sich vielleicht…

Die Totgeburt:

„Ich mußte mein Kind still gebären“

Sie haben Ihr Kind mehrere Monate getragen und plötzlich passiert das Unerklärliche: Es bewegt sich nicht mehr. Das Herz schlägt nicht mehr. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft es sie und tut wahnsinnig weh. Plötzlich bleibt die Welt für Sie stehen. Sie fühlen sich wie in einer Blase, ganz allein oder mit Ihrem Mann. Sie staunen, dass die Welt um Sie herum weitergeht, ohne dass Sie sich daran beteiligen können. Sie fühlen sich wie aus der Welt hinausgeworfen! Sie sind leer und völlig entsetzt.

Dann sagt Ihnen Ihr Gynäkologe auch noch, dass Sie das Kind zur Welt bringen müssen. Eine sogenannte stille Geburt. Der Gedanke daran, ein Kind tot zur Welt zu bringen, ist für alle Mütter ein Albtraum. Doch ab dem dritten Schwangerschaftsmonat wird ein Kind immer auf normalem Weg geboren.

Die stille Geburt bewusst zu erleben hilft bei der Trauerbewältigung

Betroffene Mütter berichten, dass eine stille Geburt – ohne Kaiserschnitt – ihnen geholfen hat, den Tod ihres Babys besser zu begreifen und zu verarbeiten. Eine natürliche Geburt hat den Vorteil, dass Sie durch den Geburtsschmerz aus dem „Zustand der Gefühlsleere“ oder dem Schock herauskommen, und bei der Geburt einen intensiven Kontakt zu Ihrem Kind erleben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Sie die Totgeburt besser verarbeiten können, wenn Sie Ihr Kind zuerst im vollen Bewusstsein empfangen, in den Armen gehalten und angeschaut haben.

Es ist zu empfehlen – wenn Sie können –, Fotos oder Fußabdrücke machen zu lassen. So haben Sie wertvolle Spuren, die an seine Existenz erinnern. Nutzen Sie bitte alle diese Möglichkeiten. Vielleicht kann Ihnen kurz nach der Geburt noch die Seelsorge im Krankenhaus helfen, falls es dabei Probleme gab.

Lassen Sie sich krank schreiben, um sich Zeit zu nehmen, die Fehlgeburt oder Totgeburt zu verkraften. Wegdrücken und nur Ablenkung macht den Schmerz nicht weg sondern „drückt“ ihn in Ihrem Körper/Psyche hinein und kann Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben.

Mehr zum Thema Trauern nach Fehlgeburt und Totgeburt können Sie auf die weiteren untere Punkte entdecken…

Nutzen Sie die Möglichkeit eines 30-minütigen kostenlosen telefonischen Vorgesprächs (oder unter vier Augen für nur 20 Euro)! Rufen Sie mich an oder nutzen Sie das Kontaktformular. Meine Telefonnummer: 45 49 45 44 oder 0173 613 28 50. Ich freue mich auf Sie!