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Hilfe nach Totgeburt – traumasensible Begleitung bei Trauer und Trauma

Eine Totgeburt verändert das Leben von einem Moment auf den anderen.

Du hast dein Baby vielleicht bereits gespürt, mit ihm gesprochen und es längst als Teil deiner Familie erlebt. Die Bindung zu deinem Kind ist gewachsen – und dann ist plötzlich alles anders.

Vielleicht kreisen deine Gedanken immer wieder um den Moment, in dem kein Herzschlag mehr gefunden wurde, um die stille Geburt oder die Zeit danach. Vielleicht tauchen Bilder und Erinnerungen auf, die du nicht loswirst. Oder du funktionierst im Alltag wieder, spürst innerlich aber weiterhin tiefe Trauer, Leere oder Anspannung.

Wenn dich die Erfahrung der Totgeburt noch immer belastet und Gespräche allein dir nicht ausreichend geholfen haben, begleite ich dich dabei, die belastenden Erfahrungen und deine Trauer um dein Baby traumasensibel zu verarbeiten.

Damit die belastenden Erfahrungen und die tiefe Trauer nach und nach weniger Raum einnehmen und du wieder mehr innere Ruhe und Vertrauen finden kannst.

Wenn für dich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um dich mit den schweren Gefühlen auseinanderzusetzen:

Du musst diesen Weg nicht allein gehen

Für wen ist meine Begleitung nach einer Totgeburt geeignet?

Meine Begleitung kann für dich passend sein, wenn du

  • nach deiner Totgeburt innerlich nicht zur Ruhe kommst,
  • immer wieder an den Moment denken musst, in dem kein Herzschlag mehr gefunden wurde,
  • die stille Geburt oder andere Erlebnisse rund um die Totgeburt als sehr belastend oder traumatisch erlebt hast,
  • das Gefühl hast, den Verlust deines Babys nicht verarbeiten zu können, und immer wieder weinen musst,
  • dein Baby sehr vermisst und immer wieder nachrechnest, in welcher Schwangerschaftswoche du jetzt wärst,
  • bereit bist, dich in einem sicheren Raum mit deinen vielen Gefühlen auseinanderzusetzen,
  • denkst, dass du nie wieder schwanger wirst, oder Angst vor einer nächsten Schwangerschaft hast.

Vielleicht begegnest du in deinem Umfeld auch viel Unverständnis und hast nur wenige Menschen, mit denen du wirklich offen über deine Trauer und den Verlust deines Babys sprechen kannst.

Dann kann eine traumasensible Begleitung dir helfen, die belastenden Erfahrungen und deine Trauer Schritt für Schritt zu verarbeiten.

Wie ich dich nach einer Totgeburt begleite

Methoden, die ich in der Begleitung einsetze

Wenn Gespräche allein nicht mehr weiterhelfen, arbeite ich traumasensibel mit EMDR, Brainspotting und inneren Bildern.

Mit EMDR, einer wissenschaftlich anerkannten Methode zur Verarbeitung traumatischer Belastungen, und Brainspotting arbeite ich gezielt mit emotionalen Belastungen und starken Gefühlen. Diese bewährten traumasensiblen Methoden können dazu beitragen, dass die Intensität unangenehmer Gefühle deutlich nachlässt und der damit verbundene Stress abgebaut wird.

Innere Bilder setze ich besonders in der Trauerbegleitung ein. Sie können dich dabei unterstützen, deine Trauer zu verarbeiten und die innere Verbindung zu deinem Baby neu zu gestalten.

Deine Belastungen erkennen, damit wir sie verarbeiten können

In meiner langjährigen Arbeit als Trauerbegleiterin habe ich einen eigenen fünfphasigen Ablauf entwickelt, den ich individuell an dich, dein Baby und deine persönliche Geschichte anpasse.

Ich stelle dir diesen Ablauf vor und wir schauen gemeinsam, womit du in Resonanz gehst und was sich für dich stimmig anfühlt. Daraus entsteht ein Trauerprozess, der sich an dir und deinen persönlichen Bedürfnissen orientiert.

In der ersten Phase ist es mir wichtig, besonders schmerzhafte Erinnerungen mit EMDR oder Brainspotting zunächst so zu verarbeiten, dass sich Bilder nicht mehr ungefragt aufdrängen und die Intensität der damit verbundenen Gefühle deutlich nachlassen kann.

Ab der zweiten Phase geht es um die Verarbeitung deiner Trauer über den Verlust deines Kindes.

Deinem Baby einen liebevollen Platz geben, wenn es sich für dich stimmig anfühlt

Du brauchst dein Baby nicht innerlich loszulassen, um deine Trauer zu verarbeiten. Vielleicht spürst du, dass eine innere Verbindung zu deinem Baby für dich sehr wichtig ist.

Hilfe nach Totgeburt

Gleichzeitig geht es auch um einen schmerzhaften Abschied: um den Abschied davon, mit deinem Baby im Alltag Mutter zu sein und das gemeinsame Leben zu führen, das du dir mit ihm vorgestellt hast.

Mit EMDR in Verbindung mit inneren Bilden begleite ich dich dabei, eine innere Verbindung zu deinem Baby zu gestalten und ihm einen liebevollen und sicheren inneren Platz zu geben. Einen Ort, an dem du ihm in deiner Vorstellung begegnen kannst.

Durch die Verschiedenen Phasen meines Ablaufs kannst du Schritt für Schritt weitere Trauer oder Schuldgefühle verarbeiten. So kann die Trauer weniger überwältigend und die Verbindung zu deinem Baby immer mehr von Liebe statt von Trauer getragen werden.

Dein Kind darf seinen Platz in deinem Herzen und in deiner Familie behalten. Für dieses Kind gibt es keinen Ersatz. Es kann weitere Geschwister bekommen – aber dein Baby behält seinen ganz eigenen Platz.

Ablauf und Dauer der Begleitung

Pascale Chartrain, Heilpraktikerin für Psychotherapie, zert. BKiD Kinderwunschberaterin, zert. EMDR-Traumatherapeutin (VDH) und Trauerbegleiterin

Im kostenfreien Kennenlerngespräch schauen wir zunächst gemeinsam, ob meine Begleitung zu deiner Situation passt und welche Unterstützung du dir wünschst.

In den ersten beiden Stunden lernen wir uns kennen, sprechen über deine Totgeburt und darüber, was dich heute noch besonders belastet. Gemeinsam entwickeln wir ein Ziel für unsere Zusammenarbeit. Wenn EMDR oder Brainspotting für dich passend sind, erkläre ich dir den Ablauf ausführlich.

Ab der dritten Stunde beginnen wir meist mit der eigentlichen Verarbeitung. Viele Frauen erleben dabei bereits eine erste spürbare Entlastung und bekommen ein gutes Gefühl dafür, ob diese Art der Begleitung ihnen hilft.

Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, ist sehr unterschiedlich. Meist bleibt die Begleitung jedoch zeitlich überschaubar und ist kein monatelanger Therapieprozess.

Gemeinsam schauen wir regelmäßig, was du brauchst. Du entscheidest jederzeit selbst, ob, in welchem Umfang und in welchem Rhythmus du weitere Unterstützung in Anspruch nehmen möchtest.

Die Begleitung ist in meiner Praxis in Berlin oder online möglich.

Über mich: Pascale Chartrain

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, zertifizierte EMDR-Traumatherapeutin (VDH), Trauerbegleiterin und BKiD-Kinderwunschberaterin verbinde ich fundierte traumatherapeutische Methoden mit meiner langjährigen Erfahrung in der Trauerbegleitung.

Seit 2012 begleite ich Frauen nach einer Totgeburt und anderen Schwangerschaftsverlusten. EMDR setze ich bereits seit 2008 in meiner therapeutischen Arbeit ein.

Ich weiß aus meiner Arbeit, wie tief der Verlust eines Babys gehen kann und wie unterschiedlich Frauen mit dem Erlebten und ihrer Trauer umgehen.

Mir ist wichtig, dass du dich mit deinen Gefühlen bei mir sicher und gut aufgehoben fühlst. Auch tiefe Trauer, Verzweiflung oder andere schwere Gefühle dürfen da sein.

Ich begleite dich ruhig, achtsam und in deinem Tempo. Gemeinsam achten wir darauf, dass du immer in einem für dich erträglichen Gefühlsbereich arbeitest.

Was andere Frauen über meine Arbeit sagen:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 100 % Empfehlung:
Bewertungen Proven Expert-Bewertungen „sehr gut“ · 4,7/5 Sterne Google-Business-Rezensionen · 5-Sterne Jameda-Bewertungen

Häufige Fragen zum Thema Verarbeitung einer Totgeburt

Nach einer Totgeburt können Trauer und besonders belastende Erfahrungen eng miteinander verbunden sein. Vielleicht möchtest du um dein Baby trauern, aber immer wieder drängen sich Bilder von dem Moment auf, in dem kein Herzschlag mehr gefunden wurde, von der stillen Geburt oder anderen schweren Situationen.

Solange diese Erlebnisse noch mit sehr starken Gefühlen verbunden sind, kann es schwer sein, die Trauer um dein Baby zu verarbeiten. Auch Gespräche und die Zeit allein reichen dann manchmal nicht aus.

Eine traumasensible Begleitung kann dir helfen, zunächst die besonders belastenden Erfahrungen zu verarbeiten. Wenn diese ihre überwältigende Kraft verlieren, kann auch die Trauer um dein Baby mehr Raum bekommen und Schritt für Schritt verarbeitet werden.

Ja. Nach dem Tod deines Babys kann die Trauer lange sehr intensiv sein. Du hast nicht nur dein Kind verloren, sondern auch das gemeinsame Leben, das du dir mit ihm vorgestellt hast.

Für dein Umfeld geht das Leben oft schneller wieder weiter. Vielleicht hörst du Sätze wie „Du kannst doch wieder schwanger werden“ oder spürst, dass andere nicht mehr über dein Baby sprechen möchten. Das kann dazu führen, dass du dich mit deiner Trauer zunehmend allein fühlst und dich fragst, ob mit dir etwas nicht stimmt.

Wie lange und wie intensiv du trauerst, ist sehr persönlich. Wenn du jedoch das Gefühl hast, in deiner Trauer festzustecken, immer wieder von deinen Gefühlen überwältigt wirst oder kaum noch innere Ruhe findest, kann es sinnvoll sein, dir Unterstützung zu holen.

In einer traumasensiblen Begleitung darf deine Trauer da sein und Schritt für Schritt verarbeitet werden.

Nein. Deine Trauer zu verarbeiten bedeutet nicht, dein Baby loszulassen oder zu vergessen.

Es geht vielmehr darum, den schmerzhaften Abschied von dem gemeinsamen Leben zu verarbeiten, das du dir mit deinem Kind vorgestellt hast. Gleichzeitig darf dein Baby einen liebevollen und sicheren Platz in deinem Herzen und in deiner Familie behalten.

Die innere Verbindung zu deinem Kind darf bleiben und sich verändern: Die Trauer kann nach und nach weniger überwältigend werden und die Liebe zu deinem Baby immer mehr in den Vordergrund treten.

Für dein Baby gibt es keinen Ersatz. Auch wenn später weitere Kinder geboren werden, behält dieses Kind seinen ganz eigenen Platz.

Ja. Es spielt keine Rolle, wie lange deine Totgeburt zurückliegt. Entscheidend ist, ob der Verlust deines Babys heute noch schmerzt oder dich in deinem Leben belastet.

Manche Frauen spüren erst Jahre später, dass die Trauer noch sehr präsent ist. Vielleicht gab es damals wenig Raum für ihre Gefühle oder sie mussten einfach funktionieren und weitermachen.

Wenn du heute spürst, dass der Verlust noch immer weh tut, ist es nicht zu spät, dich damit auseinanderzusetzen. Auch lange zurückliegende Erfahrungen und Trauer können traumasensibel verarbeitet werden.

Nach einer Totgeburt ist die Vorstellung einer weiteren Schwangerschaft für viele Frauen mit Angst verbunden. Vielleicht denkst du, dass du nie wieder schwanger wirst. Oder du wünschst dir ein weiteres Kind und hast gleichzeitig große Angst, noch einmal dein Baby zu verlieren.

Solche Ängste können eng mit den Erfahrungen deiner Totgeburt verbunden sein. Wenn wir die belastenden Erinnerungen und deine Trauer verarbeiten, kann sich häufig auch die Angst vor einer weiteren Schwangerschaft verändern.

Wenn die Angst vor einer erneuten Fehlgeburt oder Totgeburt bei dir besonders im Vordergrund steht, findest du auf meiner Seite zur Angst vor Fehlgeburt oder Totgeburt in einer Folgeschwangerschaft weitere Informationen.

Ja. Du kannst die Begleitung sowohl in meiner Praxis in Berlin als auch online in Anspruch nehmen.

Auch EMDR und Brainspotting sind online möglich, wenn es für dich und deine Situation passend ist. Wir schauen gemeinsam, ob du dich in diesem Rahmen ausreichend sicher und stabil fühlst.

Gerade nach einer Totgeburt kann es für manche Frauen entlastend sein, die Begleitung von zu Hause aus wahrzunehmen und nach der Sitzung nicht noch einen längeren Heimweg vor sich zu haben.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen

Du musst dein Baby nicht vergessen, um wieder mehr Ruhe und Zuversicht in deinem Leben zu finden.

Wenn du spürst, dass die Totgeburt und der Verlust deines Babys dich noch immer belasten und du dir Unterstützung bei der Verarbeitung wünschst, bin ich gern für dich da.

Bei einem kurzen kostenfreien Gespräch klären wir gemeinsam, ob meine Begleitung für Dein Anliegen und für dich passt.

Zertifizierte BKiD-Kinderwunschberaterin

Erfahrungen & Bewertungen zu Psychologische Kinderwunschberatung - Pascale Chartrain
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