Hilfe nach einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch – Traumatherapie in Berlin und online
Wenn eine unmögliche Entscheidung tiefe Spuren hinterlässt
Du hast nach der Diagnose einer schweren Erkrankung oder Fehlbildung deines Babys einen medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch erlebt.
Seitdem fühlst du dich vielleicht traurig, verzweifelt oder schuldig. Möglicherweise wirst du von widersprüchlichen Gefühlen, Albträumen oder belastenden Erinnerungen überwältigt. Deine Gedanken kreisen immer wieder um das Erlebte und kommen nicht zur Ruhe.
Du vermisst dein Baby sehr und rechnest vielleicht nach, in welcher Schwangerschaftswoche du heute wärest. Der Verlust lässt dich nicht los.
Und du merkst, dass Gespräche allein dir nicht ausreichend helfen?
Eine traumasensible Begleitung kann dir helfen, die belastenden Erinnerungen, die Trauer und die widersprüchlichen Gefühle Schritt für Schritt zu verarbeiten und deinem Baby einen liebevollen Platz in deinem Herzen zu geben.
Vielleicht spürst du schon jetzt, dass du dir Unterstützung wünschst. Vielleicht brauchst du aber auch noch etwas Zeit, bis du die Kraft dafür hast. Beides ist in Ordnung.
Wenn der richtige Zeitpunkt für dich gekommen ist:
Genau dann bin ich für dich da.
Du musst da nicht allein durch
Für wen meine Begleitung geeignet ist
Meine Begleitung ist für dich geeignet, wenn du nach einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch merkst, dass dich das Erlebte nicht loslässt und Gespräche allein dir nicht ausreichend helfen.
Vielleicht …
- drängen sich Bilder oder Erinnerungen immer wieder auf,
- belasten dich Schuldgefühle, Zweifel oder die Frage, ob du richtig entschieden hast,
- lösen bestimmte Situationen intensive Gefühle aus,
- fühlst du dich innerlich immer wieder in die damalige Situation zurückversetzt,
- belasten dich besonders die Diagnose, der Tag des Schwangerschaftsabbruchs oder die stille Geburt und der Abschied von deinem Baby,
- möchtest du den Verlust deines Babys verarbeiten aber du weißt nicht wie es dir gelingen soll
Meine Begleitung passt besonders zu dir, wenn du bereit bist, dich behutsam mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen.
Belastende Erinnerungen und die Trauer um dein Baby verarbeiten: Wie ich dich begleite

Methoden, die über Gespräche hinaus gehen
Neben Gesprächen arbeite ich mit EMDR, Brainspotting und inneren Bildern.
EMDR ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode. Sie wird häufig eingesetzt, um belastende Erinnerungen zu verarbeiten, damit sie sich nicht mehr ungefragt aufdrängen und die damit verbundenen starken Gefühle an Intensität verlieren können.
Brainspotting setze ich besonders dann ein, wenn Gefühle sehr intensiv sind und nur für kurze Zeit zugelassen werden können. Es ermöglicht häufig eine besonders sanfte Form der Verarbeitung.
Innere Bilder nutze ich vor allem in der Trauerbegleitung und bei meinem Abschiedsritual. Sie können dir helfen, deinem Baby innerlich einen liebevollen und würdevollen Platz zu geben.
Welche Methode für dich passend ist, entscheiden wir gemeinsam.
Deine Belastungen erkennen, damit wir sie verarbeiten können
In meiner langjährigen Arbeit als Trauerbegleiterin habe ich einen eigenen fünfphasigen Ablauf entwickelt, den ich individuell an dich, dein Baby und deine persönliche Geschichte anpasse.
Ich stelle dir diesen Ablauf vor und wir schauen gemeinsam, womit du in Resonanz gehst und was sich für dich stimmig anfühlt. Daraus entsteht ein Trauerprozess, der sich an dir und deinen persönlichen Bedürfnissen orientiert.
In der ersten Phase ist es mir wichtig, alle schmerzhafte Erinnerungen mit EMDR oder Brainspotting zunächst so zu verarbeiten, dass sich belastende Bilder nicht mehr ungefragt aufdrängen und die Intensität der damit verbundenen Gefühle deutlich nachlassen kann.
Ab der zweiten Phase geht es um die Verarbeitung deiner Trauer über den Verlust deines Kindes.
Deinem Baby einen liebevollen Platz geben, wenn es sich für dich stimmig anfühlt
Mit inneren Bildern mit EMDR, begleite ich dich dabei, eine innere Verbindung zu deinem Baby zu gestalten.
Du brauchst dein Baby nicht innerlich loslassen, um deine Trauer zu verarbeiten. Im Gegenteil: Vielleicht spürst du, dass eine innere Verbindung zu deinem Baby sehr wichtig ist.
Und ja – gleichzeitig geht es auch um einen schmerzhaften Abschied: um den Abschied davon, mit deinem Baby im Alltag Mutter zu sein und das gemeinsame Leben zu führen, das du dir mit ihm vorgestellt hast.

Gemeinsam geben wir deinem Baby einen liebevollen und sicheren inneren Platz. Einen Ort, an dem du ihm in deiner Vorstellung begegnen kannst.
Durch die verschiedenen Phasen meines Ablaufs kannst du Schritt für Schritt weitere Trauer oder andere vorhandenen Gefühle verarbeiten. So darf sich die innere Verbindung zu deinem Kind verändern: Die Trauer kann weniger überwältigend werden und die Verbindung zu deinem Baby immer mehr von Liebe getragen sein.
Die innere Verbindung zu deinem Kind darf bleiben. Du wirst dein Baby nicht vergessen. Auch in deiner Familie darf dein Kind seinen Platz behalten und ein Teil von ihr bleiben.
Für dieses Kind gibt es keinen Ersatz. Es kann weitere Geschwister bekommen – aber dein Baby behält seinen ganz eigenen Platz.
Auch vor besonderen Tagen wie dem errechneten Geburtstermin oder dem Jahrestag des Verlustes können wir die Gefühle verarbeiten, die sich im Vorfeld zeigen.
Dauer und Ablauf der Begleitung nach einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch
Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, ist sehr unterschiedlich.
Manche Frauen erleben bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche Entlastung. Andere brauchen etwas mehr Zeit – besonders dann, wenn neben dem Verlust ihres Babys auch die Entscheidung oder die schwere Diagnose noch lange nachwirken.
Gemeinsam schauen wir regelmäßig, was du brauchst. Du entscheidest jederzeit selbst, ob, in welchem Umfang und in welchem Rhythmus du weitere Unterstützung in Anspruch nehmen möchtest.
Je nach deiner Situation arbeiten wir in meiner Praxis in Berlin oder online – immer so, dass du dich sicher und gut aufgehoben fühlst.
So kann die Begleitung beginnen
1. Kostenfreies Kennenlerngespräch
In einem kostenfreien Kennenlerngespräch sprechen wir kurz darüber, welche Unterstützung du dir wünschst.
Du kannst deine Fragen stellen und in Ruhe entscheiden, ob meine Begleitung für dich passend ist.
2. Erster Termin: Kennenlernen und Orientierung
In diesem einstündigen Gespräch nehmen wir uns mehr Zeit, um uns kennenzulernen und deine Situation ausführlicher zu besprechen. Ich schaue, ob du im Moment ausreichend stabil für eine traumasensible Begleitung bist.
Gleichzeitig kannst du spüren, ob genügend Vertrauen entsteht, damit du dich auch mit starken und schmerzhaften Gefühlen von mir begleiten lassen kannst.
Nach dieser ersten Stunde entscheiden wir gemeinsam, ob eine weitere Zusammenarbeit für uns beide passend ist.
3. Deine Geschichte und das Ziel unserer Zusammenarbeit
In einer zweistündigen Sitzung sprechen wir über deine bisherige Geschichte und darüber, welche Situationen dich heute noch besonders belasten. Gemeinsam entwickeln wir ein Ziel für unsere Zusammenarbeit.
Wenn EMDR oder Brainspotting für dich passend sind, erkläre ich dir den Ablauf ausführlich und beantworte deine Fragen.
4. Die eigentliche Verarbeitung beginnt

Sobald genügend Stabilität vorhanden ist, beginnen wir meist in einer zweistündigen Sitzung mit der eigentlichen Verarbeitung.
Je nachdem, wie stark die belastenden Gefühle gerade sind, wähle ich die Methode, die dein Nervensystem in diesem Moment am besten unterstützt – beispielsweise EMDR, Brainspotting oder die Arbeit mit inneren Bildern.
Viele Frauen erleben bereits während dieser ersten Verarbeitung eine spürbare Entlastung und bekommen ein gutes Gefühl dafür, ob diese Art der Begleitung ihnen auf ihrem weiteren Weg hilft.
Wer dich begleitet
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, zertifizierte EMDR-Traumatherapeutin (VDH), Trauerbegleiterin und BKiD-Kinderwunschberaterin verbinde ich fundierte traumatherapeutische Methoden mit meiner langjährigen Erfahrung in der Trauerbegleitung.
Seit 2012 begleite ich Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch und anderen Schwangerschaftsverlusten. EMDR setze ich bereits seit 2008 in meiner therapeutischen Arbeit ein.
Ich weiß aus meiner Arbeit, wie tief der Verlust eines Babys gehen kann und wie unterschiedlich Frauen mit dem Erlebten und ihrer Trauer umgehen.
Mir ist nicht nur wichtig, dass du dich verstanden fühlst, sondern vor allem, dass du dich sicher und gut aufgehoben fühlst. Denn Sicherheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass dein Nervensystem belastende Erfahrungen Schritt für Schritt verarbeiten und integrieren kann.
Viele Frauen haben durch meine Begleitung nach Schwangerschaftsverlust oder Abbrüchen wieder Kraft, Energie, Zuversicht und inneren Frieden spüren können:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 100 % Empfehlung:
Bewertungen Proven Expert-Bewertungen „sehr gut“ · 4,7/5 Sterne Google-Business-Rezensionen · 5-Sterne Jameda-Bewertungen
Fragen, die viele Eltern nach einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch beschäftigen
Ja. Viele Eltern erleben Schuldgefühle oder stellen ihre Entscheidung immer wieder infrage – selbst dann, wenn die Diagnose eindeutig war. Das bedeutet nicht, dass die Entscheidung falsch war. Es zeigt vielmehr, wie sehr Sie Ihr Baby geliebt haben. In der Begleitung geht es nicht darum, die Entscheidung zu bewerten, sondern die Gefühle, die damit verbunden sind, Schritt für Schritt zu verarbeiten.
Belastende Erlebnisse können vom Nervensystem manchmal nicht vollständig verarbeitet werden. Deshalb tauchen Erinnerungen, Bilder oder Körperempfindungen immer wieder auf. Mit einer traumasensiblen Begleitung können diese Erinnerungen nach und nach ihre überwältigende Intensität verlieren.
Kann EMDR nach einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch helfen?
Ja. EMDR kann helfen, belastende Erinnerungen an die Diagnose, die Entscheidung, den Schwangerschaftsabbruch oder die stille Geburt zu verarbeiten. Auch in der Trauerbewältigung kann EMDR unterstützen, überwältigende Gefühle zu verarbeiten und dem Verlust deines Babys einen Platz in deiner Lebensgeschichte zu geben.
Ziel ist nicht, das Erlebte oder dein Baby zu vergessen. Die Erinnerungen und die Trauer können jedoch ihren überwältigenden Charakter verlieren, sodass du mit mehr innerer Ruhe daran denken kannst.
Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Manche Frauen wünschen sich bereits kurz nach dem Schwangerschaftsabbruch Begleitung, andere erst Monate oder Jahre später.
Entscheidend ist nicht, wie lange der Verlust zurückliegt, sondern ob dich das Erlebte noch immer belastet und du die Bereitschaft und Kraft hast, dich mit den belastenden Situationen und Gefühlen auseinanderzusetzen.
Nein. Dein Baby bleibt ein Teil deiner Familie und deiner Lebensgeschichte.
In der Begleitung geht es nicht darum, dein Baby zu vergessen oder loszulassen, sondern einen Weg zu finden, mit der Erinnerung und der Trauer weiterzuleben.
Ja. Auch Partner leiden häufig unter der Diagnose, der Entscheidung und dem Verlust ihres Kindes – selbst wenn sie ihre Gefühle oft anders zeigen. Wenn ihr möchtet, können wir zunächst ein gemeinsames Gespräch zu dritt führen und schauen, welche Unterstützung jeder von euch braucht – einzeln oder gemeinsam.
Ich bin für dich da – in Berlin oder online
Wenn du spürst, dass die Diagnose, die Entscheidung oder der Abschied von deinem Baby dich trotz Gesprächen noch stark belasten, bin ich gern für dich da.
Gemeinsam schauen wir, was du jetzt brauchst – damit Schritt für Schritt wieder mehr Ruhe, Sicherheit und innerer Frieden entstehen können.
Im kostenfreien Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, ob meine Begleitung zu deiner Situation und zu dir passt.



