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Hilfe nach Abort eines Zwillings in der Schwangerschaft – einfühlsame Begleitung für Mutter und Kind

Einen Zwilling während der Schwangerschaft zu verlieren – ganz gleich, ob sehr früh durch einen Abort, durch ein Vanishing-Twin-Syndrom oder erst später – und gleichzeitig ein anderes Baby weiter unter dem Herzen zu tragen, gehört zu den widersprüchlichsten Erfahrungen, die eine Mutter erleben kann.

Du trauerst um das Baby, das gestorben ist. Gleichzeitig wächst dein anderes Baby weiter.

Vielleicht hältst du deine Trauer zurück, weil du Angst hast, dein Baby im Bauch damit zu belasten. Oder du erlaubst dir kaum, dich über dein weiterlebendes Kind zu freuen, weil du Angst hast, auch dieses Baby zu verlieren.

Vielleicht fragst du dich, wie Trauer und Freude überhaupt gleichzeitig möglich sein sollen.

Wenn Gespräche allein dich nicht mehr wirklich entlasten, kann eine traumasensible Begleitung helfen, den Verlust und die damit verbundenen Ängste zu verarbeiten.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Für wen meine Begleitung geeignet ist

Ich begleite Frauen, die während der Schwangerschaft einen Zwilling verloren haben und merken, dass Gespräche allein ihnen nicht mehr ausreichend helfen, mit dieser besonderen Situation umzugehen.

Muschel - Hilfe nach Zwillingsverlust

Meine Begleitung kann besonders passend für dich sein, wenn du …

  • deine Trauer um dein verstorbenes Baby verarbeiten möchtest,
  • deine Gefühle zurückhältst, weil du Angst hast, dein weiterlebendes Baby damit zu belasten,
  • große Angst hast, auch dein anderes Baby zu verlieren,
  • dich fragst, wie du dein weiterlebendes Baby nach dem Verlust seines Geschwisterchens innerlich begleiten kannst,
  • dir wieder mehr Ruhe und Zuversicht für die weitere Schwangerschaft wünschst,
  • bereit bist, dich mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen.

Ich begleite dich achtsam, traumasensibel in deinem Tempo und mit meiner langjährigen Erfahrung.

Wie ich dich nach dem Verlust eines Zwillings begleite

Methoden, die ich in der Begleitung einsetze, wenn Gespräche allein nicht mehr weiterhelfen

Ich arbeite traumasensibel und körperorientiert – mit Methoden wie EMDR und Brainspotting. Das bedeutet: Wir gehen über Gespräche hinaus und beziehen auch das ein, was im Körper und im Nervensystem gespeichert ist.

Pascale Chartrain, Heilpraktikerin für Psychotherapie, zert. BKiD Kinderwunschberaterin, zert. EMDR-Traumatherapeutin (VDH) und Trauerbegleiterin

EMDR ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode, mit der wir belastende Erfahrungen und die damit verbundenen starken Gefühle gezielt verarbeiten können. Die Intensität von Trauer, Angst oder dem Gefühl der Machtlosigkeit kann dadurch Schritt für Schritt abnehmen. Auch belastende Erinnerungen an den Abgang oder an den Moment, in dem du vom Tod deines Babys erfahren hast, können wir damit bearbeiten.

Brainspotting setze ich besonders dann ein, wenn die Belastung sehr groß ist oder sich mit Worten nur schwer beschreiben lässt. Die Methode ermöglicht eine sanfte Verarbeitung in deinem eigenen Tempo.

Innere Bilder können dir helfen, einen besseren Zugang zu deinen Gefühlen zu bekommen. In Verbindung mit EMDR können sie dich auch beim Abschied von deinem verstorbenen Baby unterstützen.

Die vorgeburtliche Bindungsförderung nach Hidas und Raffai unterstützt dich dabei, die Verbindung zu deinem weiterlebenden Baby bewusst zu stärken und mit ihm in einen inneren Dialog zu kommen. Nach dem Verlust seines Geschwisterchens kannst du ihm auf diese Weise innerlich Nähe, Trost und Geborgenheit vermitteln – so lange, wie du es brauchst.

Welche Methode für dich passend ist, entscheiden wir gemeinsam. Mir ist wichtig, dass du dich dabei sicher und gut aufgehoben fühlst.

Zuerst geht es um dich und deine eigene Trauer

In unserer gemeinsamen Arbeit schauen wir zunächst auf das, was du erlebt hast und was dich heute noch belastet. Vielleicht sind es Erinnerungen an den Abgang oder an die Situation beim Frauenarzt? So erkennen wir, an welchen Erlebnissen und Gefühlen wir gemeinsam arbeiten können, damit sie Schritt für Schritt an Intensität verlieren.

Wenn du bereits eine herzliche Verbindung zu beiden Babys hattest, ist es wichtig, dass auch der verstorbene Zwilling seinen festen Platz bekommen darf. Ich begleite dich dabei, deine Trauer zuzulassen, den Verlust behutsam zu verarbeiten und deinem verstorbenen Baby einen liebevollen Platz in deiner Familie zu geben. Die Verarbeitung kann ähnlich aussehen, wie ich sie auf meiner Seite „Hilfe nach Fehlgeburt“ beschreibe.

Danach schauen wir, ob Ängste dich in deiner weiteren Schwangerschaft begleiten. Auch diese können wir mit anerkannten und bewährten Methoden bearbeiten, damit die Angst nicht mehr so stark deine weitere Schwangerschaft bestimmt.

Danach können wir dein weiterlebendes Baby einbeziehen

Wenn es für dich stimmig ist, zeige ich dir einen Weg, wie du die innere Verbindung zu deinem weiterlebenden Baby bewusst stärken und es durch die restliche Schwangerschaft begleiten kannst.

Ich leite dich dabei an, innerlich mit deinem Baby in Kontakt zu treten, es wahrzunehmen und ihm Trost und Geborgenheit zu vermitteln. Dabei fließen Elemente der vorgeburtlichen Bindungsförderung nach Hidas und Raffai in meine Arbeit ein.

So bleibt dein weiterlebendes Baby mit dieser besonderen Erfahrung nicht allein. Du kannst ihm innerlich vermitteln: „Ich bin bei dir. Du bist nicht allein. Ich halte dich.“

Trauer um dein verstorbenes Baby und die liebevolle Verbindung zu deinem weiterlebenden Kind dürfen so nebeneinander ihren Platz finden.

Ablauf und Dauer der Begleitung nach Verlust eines Zwillings

So kann die Begleitung beginnen

1. Kostenfreies Kennenlerngespräch

In einem kurzen telefonischen Kennenlerngespräch sprechen wir darüber, was du erlebt hast und ob meine Begleitung für deine Situation passend sein könnte.

Du kannst Fragen stellen und in Ruhe entscheiden, ob du den nächsten Schritt gehen möchtest.

2. Erste Sitzung: Verstehen, einordnen und Orientierung gewinnen

Die erste Sitzung dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.

Wir schauen gemeinsam auf deine Geschichte, die Schwangerschaft, den Verlust und die Belastungen, die heute noch nachwirken.

Außerdem stelle ich dir meinen Ansatz der Begleitung vor. Gemeinsam schauen wir, womit du in Resonanz gehst und welcher Weg für dich stimmig sein könnte.

3. Die eigentliche Verarbeitung beginnt

Ab der zweiten Sitzung beginnen wir – bei ausreichender Stabilität – mit der eigentlichen Verarbeitung der emotionalen Belastungen. Dabei können EMDR oder Brainspotting zum Einsatz kommen.

Viele Frauen erleben bereits bei der ersten Verarbeitung eine spürbare Entlastung und bekommen ein gutes Gefühl dafür, ob diese Art der Begleitung ihnen hilft.

Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, ist sehr unterschiedlich. Meist bleibt die Begleitung jedoch zeitlich überschaubar und ist kein monatelanger Therapieprozess. Gemeinsam schauen wir regelmäßig, was du brauchst. Du entscheidest jederzeit selbst, ob, in welchem Umfang und in welchem Rhythmus du weitere Unterstützung in Anspruch nehmen möchtest.

Über mich: Pascale Chartrain

Heilpraktikerin für Psychotherapie, zert. EMDR-Traumatherapeutin (VDH), Trauerbegleiterin und BKiD-Kinderwunschberaterin

Seit 2010 begleite ich Frauen und Paare während belastender Kinderwunschzeiten und nach Schwangerschaftsverlusten. Mit EMDR arbeite ich bereits seit 2008, Brainspotting setze ich seit 2014 in meiner Praxis ein.

Beide Methoden wende ich nahezu täglich an. Dadurch habe ich viel Erfahrung darin gesammelt, auch starke Gefühle, Ängste und belastende Erinnerungen traumasensibel zu begleiten und gemeinsam mit meinen Klientinnen zu verarbeiten.

Durch meine Ausbildung in der vorgeburtlichen Bindungsförderung nach Hidas und Raffai kann ich dich nach dem Verlust eines Zwillings zusätzlich dabei unterstützen, die Verbindung zu deinem weiterlebenden Baby bewusst zu stärken und es innerlich durch die weitere Schwangerschaft zu begleiten.

Mir ist nicht nur wichtig, dass du dich verstanden fühlst, sondern vor allem, dass du dich bei mir sicher und gut aufgehoben fühlst.

Was Frauen über meine Begleitung sagen:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 100 % Empfehlung:
Bewertungen Proven Expert-Bewertungen „sehr gut“ · 4,7/5 Sterne Google-Business-Rezensionen · 5-Sterne Jameda-Bewertungen

Häufige Fragen nach dem Verlust eines Zwillings in der Schwangerschaft

Vielleicht findest du dich in einer oder mehreren dieser Fragen wieder. Viele Mütter stellen sie sich nach dem Verlust eines Zwillings während der Schwangerschaft.

Viele Mütter machen sich nach dem Verlust eines Zwillings genau darüber Sorgen und versuchen deshalb, ihre Trauer zurückzuhalten.

Aus Sicht der pränatalen Psychologie ist dein Baby bereits während der Schwangerschaft eng mit dir verbunden. Deshalb geht es nicht darum, deine Trauer vor ihm zu verbergen, sondern deine Gefühle zu verarbeiten und gleichzeitig bewusst mit deinem weiterlebenden Baby in Verbindung zu bleiben.

Ich zeige dir, wie du deine eigene Trauer zulassen und deinem Baby innerlich vermitteln kannst: „Ich bin traurig um dein Geschwisterchen. Und ich bin bei dir.“

So musst du deine Trauer nicht verdrängen, um dein weiterlebendes Baby liebevoll durch diese besondere Zeit zu begleiten.

Es gibt keinen „richtigen“ Zeitpunkt. Manche Frauen suchen schon kurz nach dem Verlust eines Zwillings Unterstützung, andere erst später.

Entscheidend ist nicht, wie lange der Verlust zurückliegt, sondern wie es dir heute damit geht. Wenn du merkst, dass die Trauer, belastende Erinnerungen oder die Angst um dein weiterlebendes Baby dich weiterhin stark beschäftigen und Gespräche allein dir nicht ausreichend helfen, kann eine traumasensible Begleitung sinnvoll sein.

Du musst nicht warten, bis es dir immer schlechter geht. Gerade während der weiteren Schwangerschaft kann es entlastend sein, das Erlebte frühzeitig zu verarbeiten und wieder mehr innere Ruhe zu finden.

Ein Zwilling kann auf unterschiedliche Weise während der Schwangerschaft verloren gehen.

Bei einem frühen Abort mit Blutung zeigt sich der Verlust häufig durch Blutungen, Gewebeabgang und manchmal auch Unterleibsschmerzen.

Beim Vanishing-Twin-Syndrom entwickelt sich eines der Babys meist sehr früh in der Schwangerschaft nicht weiter. Häufig wird dies erst bei einer späteren Ultraschalluntersuchung festgestellt. Der verstorbene Zwilling wird meist vom Körper aufgenommen.

Bei einem späteren Zwillingsverlust stirbt eines der Babys zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft. Je nachdem, ob sich die Babys eine Plazenta teilen oder getrennte Plazenten haben, können die medizinischen Risiken für das weiterlebende Baby unterschiedlich sein. Die weitere Schwangerschaft wird deshalb besonders sorgfältig ärztlich überwacht.

Für die Mutter kann diese Zeit emotional sehr belastend sein: Sie trauert um ein Baby und lebt gleichzeitig möglicherweise mit großer Angst um das weiterlebende Kind. Auch die medizinischen Erfahrungen rund um den Tod des Babys und die weitere Schwangerschaft können belastend nachwirken.

Unabhängig davon, auf welche Weise und zu welchem Zeitpunkt du einen Zwilling verloren hast, kann die Trauer sehr tief sein. Entscheidend ist nicht allein die Schwangerschaftswoche, sondern welche Verbindung du bereits zu deinem Baby hattest und wie du den Verlust erlebt hast.

Aus Sicht der pränatalen Psychologie sind ungeborene Babys bereits während der Schwangerschaft wahrnehmungs- und beziehungsfähig. Bei einem Zwillingsverlust wird deshalb davon ausgegangen, dass auch das weiterlebende Baby die Veränderung und das Fehlen seines Geschwisterchens auf seine Weise wahrnehmen kann.

Für mich ist es deshalb wichtig, nicht nur deine eigene Trauer und deine Ängste im Blick zu haben. Wenn es für dich stimmig ist, können wir auch dein weiterlebendes Baby bewusst in die Begleitung einbeziehen.

Ich zeige dir, wie du innerlich mit deinem Baby in Kontakt treten, es wahrnehmen und ihm vermitteln kannst: „Ich bin bei dir. Du bist nicht allein. Ich halte dich.“

Aus Sicht der pränatalen Psychologie kann diese bewusste Verbindung deinem Baby Geborgenheit und Sicherheit vermitteln und es durch die weitere Schwangerschaft begleiten.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen

Der Verlust eines Zwillings während der Schwangerschaft kann dich vor eine besondere Herausforderung stellen: Du trauerst um ein Baby und möchtest gleichzeitig für dein weiterlebendes Kind da sein.

Wenn du merkst, dass Gespräche allein dich nicht ausreichend entlasten und du dir Unterstützung bei der Verarbeitung des Verlustes und deiner Ängste wünschst, bin ich gern für dich da.

In einem kostenfreien Kennenlerngespräch kannst du mir erzählen, was du erlebt hast und was dich im Moment am meisten belastet. Gemeinsam schauen wir, ob meine Begleitung zu dir und deiner Situation passt.

Du darfst in Ruhe spüren, ob ich die richtige Begleitung für dich bin.

Zertifizierte BKiD-Kinderwunschberaterin

Erfahrungen & Bewertungen zu Psychologische Kinderwunschberatung - Pascale Chartrain
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