Geburtstrauma verarbeiten – traumasensible Begleitung nach einer schwierigen oder traumatischen Geburt
Wenn dich die Geburt deines Babys nicht loslässt und Gespräche allein nicht ausreichend geholfen haben.
Vielleicht kam dein Baby viel früher als erwartet zur Welt. Vielleicht musste plötzlich ein ungeplanter Kaiserschnitt durchgeführt werden oder es kam während oder nach der Geburt zu Komplikationen, einem hohen Blutverlust oder einer weiteren Operation.
Möglicherweise konntest du deshalb nach der Geburt nicht so für dein Baby da sein, wie du es dir gewünscht hättest. Oder du hast dich während der Geburt hilflos, ausgeliefert oder voller Panik gefühlt.
Auch wenn du und dein Baby heute körperlich gesund sind, können die Erinnerungen an die Geburt dich weiterhin belasten. Bilder tauchen immer wieder auf, du fühlst dich traurig oder überwältigt und merkst, dass du die Geburt bisher nicht verarbeiten konntest.
Vielleicht spürst du auch, dass das Erlebte deine Beziehung zu deinem Baby beeinträchtigt, obwohl du das nicht möchtest.
Wenn du merkst, dass du allein nicht aus diesen belastenden Erinnerungen und Gefühlen herausfindest und dich bereit für eine Unterstützung fühlst, die tiefer ansetzt:
Genau dann bin ich für dich da.
Für wen meine Begleitung nach einer schwierigen oder traumatischen Geburt geeignet ist
Vielleicht ist die Geburt schon einige Wochen oder Monate her. Und trotzdem merkst du, dass du innerlich noch nicht mit dem Erlebten abschließen kannst.
Meine Begleitung kann besonders passend für dich sein, wenn du …
- immer wieder von Erinnerungen oder Bildern der Geburt eingeholt wirst,
- Albträume hast oder bei bestimmten Situationen plötzlich mit starker Anspannung, Angst oder Panik reagierst,
- dich traurig, enttäuscht oder schuldig fühlst und diese Gefühle nicht loslassen kannst,
- merkst, dass die Geburt die Nähe oder Beziehung zu deinem Baby beeinträchtigt,
- das Vertrauen in deinen Körper oder in dich selbst verloren hast,
- Angst vor einer weiteren Schwangerschaft oder Geburt entwickelt hast,
- dich seit der Geburt innerlich verändert fühlst und dir wünschst, wieder mehr bei dir anzukommen,
- bereit bist, dich mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen.
Vielleicht hast du schon viel über die Geburt gesprochen und verstehst längst, was damals passiert ist. Doch die belastenden Bilder und Gefühle sind trotzdem geblieben.
Dann kann es sinnvoll sein, nicht nur über das Erlebte zu sprechen, sondern es gezielt emotional zu verarbeiten.
Wie ich dich nach einem Geburtstrauma begleite

Mit diesen Methoden können wir auf einer tieferen Ebene arbeiten
Um die belastenden Erinnerungen und Gefühle nach einer schwierigen oder traumatischen Geburt gezielt zu verarbeiten, arbeite ich vor allem mit EMDR und Brainspotting. Beide Methoden ermöglichen es, auch dort anzusetzen, wo du längst verstanden hast, was während der Geburt passiert ist, dich das Erlebte emotional aber weiterhin belastet.
Wenn Erinnerungen oder Körperempfindungen sehr stark sind, kann Brainspotting eine gute Möglichkeit sein, die Verarbeitung besonders sanft anzugehen. Dabei achte ich sehr darauf, dass du dich mit dem, was wir bearbeiten, sicher fühlst und nicht überfordert wirst.
Erst einmal erkennen, was wir gemeinsam verarbeiten müssen
Zu Beginn schauen wir gemeinsam auf deine Geburt und darauf, welche Situationen dich heute noch belasten.
Vielleicht ist es der Moment, in dem plötzlich alles sehr schnell gehen musste. Die Angst um dein Baby oder um dein eigenes Leben. Das Gefühl, den medizinischen Eingriffen hilflos ausgeliefert gewesen zu sein. Oder die Zeit nach der Geburt, in der du aufgrund deines körperlichen Zustands oder einer Trennung nicht so für dein Baby da sein konntest, wie du es dir gewünscht hättest.
Gemeinsam arbeiten wir an den Erinnerungen und Gefühlen, die heute noch mit diesen Situationen verbunden sind. Mir ist dabei wichtig, dass wir nicht einfach die gesamte Geburt noch einmal durchleben. Wir schauen gezielt, welche Momente besonders belastend geblieben sind, und beginnen dort, wo eine Verarbeitung für dich sinnvoll und möglich ist.
Oft verlieren die Bilder und Erinnerungen dabei nach und nach ihre emotionale Intensität. Das Geschehene bleibt Teil deiner Geschichte, kann sich aber anders anfühlen und dich im Alltag weniger überwältigen. Leichtigkeit darf wieder spürbar werden.
Wieder mehr im Hier und Jetzt ankommen
Wenn die Geburt die Nähe zu deinem Baby beeinträchtigt hat oder du das Gefühl hast, in der ersten Zeit nicht so für dein Baby dagewesen zu sein, wie du es dir gewünscht hättest, kann die Verarbeitung der belastenden Geburtserfahrung dir helfen, wieder mehr im Hier und Jetzt anzukommen. Dadurch kann auch die Nähe zu deinem Baby wieder leichter werden.
Auch die Angst vor einer weiteren Schwangerschaft oder Geburt kann Teil unserer gemeinsamen Arbeit sein. In meiner bisherigen Arbeit habe ich häufig erlebt, dass Frauen und auch Väter sich nach der Verarbeitung ihrer belastenden Geburtserfahrung wieder für den Gedanken an ein weiteres Kind öffnen konnten.
Dabei bestimmst du jederzeit das Tempo. Mir ist nicht nur wichtig, dass du dich verstanden fühlst, sondern vor allem, dass du dich sicher und gut aufgehoben fühlst.
Dauer und Ablauf meiner Begleitung
1. Kostenfreies Kennenlerngespräch
Im kostenfreien Kennenlerngespräch schauen wir zunächst gemeinsam, ob meine Begleitung zu deiner Situation passt und welche Unterstützung du dir wünschst.
2. Erste zweistündige Sitzung: Deine Geburt verstehen und gemeinsam Orientierung gewinnen
In unserer ersten zweistündigen Sitzung lernen wir uns zunächst besser kennen. Du erzählst mir von deiner Geburt und davon, was dich heute noch besonders belastet.
Gemeinsam entwickeln wir ein Ziel für unsere Zusammenarbeit und besprechen, wie ich dich bei der Verarbeitung deiner Geburtserfahrung unterstützen kann. Wenn EMDR oder Brainspotting für dich passend sind, erkläre ich dir den Ablauf ausführlich und bereite dich gut auf die Verarbeitung vor.
3. Ab der zweiten zweistündigen Sitzung beginnen wir mit der Verarbeitung

Ab der zweiten Sitzung beginnen wir mit der gezielten Verarbeitung der belastenden Erinnerungen und Gefühle. Dabei arbeiten wir Schritt für Schritt an den Situationen, die dich heute noch belasten.
Viele Frauen erleben bereits in den ersten Sitzungen eine spürbare Entlastung und bekommen ein gutes Gefühl dafür, ob diese Art der Begleitung ihnen hilft.
Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, ist sehr unterschiedlich. Manchmal reichen bereits zwei bis drei zweistündige Sitzungen aus. Bei mehreren belastenden Erfahrungen oder komplexeren Geburtserlebnissen kann eine längere Begleitung sinnvoll sein.
Gemeinsam schauen wir regelmäßig, was du brauchst. Du entscheidest jederzeit selbst, ob, in welchem Umfang und in welchem Rhythmus du weitere Unterstützung in Anspruch nehmen möchtest.
Wer dich nach einer schwierigen oder traumatischen Geburt begleitet
Ich bin Pascale Chartrain, Heilpraktikerin für Psychotherapie, zertifizierte EMDR-Traumatherapeutin (VDH), Trauerbegleiterin und BKiD-Kinderwunschberaterin.
Seit 2008 arbeite ich mit EMDR und seit 2014 ergänze ich meine traumatherapeutische Arbeit durch Brainspotting. Frauen nach schwierigen oder traumatischen Geburtserfahrungen begleite ich seit 2012 in meiner Praxis und seit 2020 auch online.
In dieser Zeit habe ich immer wieder erlebt, wie tief eine Geburt emotional nachwirken kann – auch wenn Mutter und Baby körperlich gesund sind und das Umfeld vielleicht längst erwartet, dass die Geburt „vorbei“ sein müsste.
Durch meine langjährige Erfahrung kann ich auch mit sehr belastenden Erinnerungen und starken Gefühlen gut umgehen. Du musst dich bei mir nicht zusammennehmen oder Angst haben, dass deine Geschichte oder deine Gefühle zu viel sein könnten.
Ich begleite dich mit Ruhe und Erfahrung dabei, deine Geburtserfahrung Schritt für Schritt zu verarbeiten.
Das sagen Frauen über meine Arbeitsweise:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 100 % Empfehlung:
Bewertungen Proven Expert-Bewertungen „sehr gut“ · 4,7/5 Sterne Google-Business-Rezensionen · 5-Sterne Jameda-Bewertungen
Wenn du spürst, dass dich meine Begleitung anspricht, lass uns in einem kostenfreien Kennenlerngespräch gemeinsam schauen, wie ich dich unterstützen kann.
Häufige Fragen nach einer schwierigen oder traumatischen Geburt
Ob eine Geburt traumatisch erlebt wird, hängt nicht allein davon ab, was medizinisch während der Geburt passiert ist. Auch wenn für dich oder dein Baby keine akute Lebensgefahr bestand, kann die Geburt tiefe seelische Spuren hinterlassen.
Entscheidend ist oft, wie du die Situation erlebt hast. Vielleicht hast du dich hilflos, ausgeliefert oder voller Panik gefühlt. Möglicherweise hattest du das Gefühl, keine Kontrolle mehr zu haben oder mit deinen Ängsten und Bedürfnissen nicht wahrgenommen worden zu sein.
Wenn dich die Geburt auch Wochen oder Monate später innerlich nicht loslässt und du merkst, dass die Erinnerungen und Gefühle dich weiterhin belasten, kann das ein Hinweis darauf sein, dass du die Geburt traumatisch erlebt hast.
Du musst aber nicht erst wissen, ob du ein „Geburtstrauma“ hast, um dir Unterstützung zu holen. Entscheidend ist, wie es dir heute mit dem Erlebten geht.
Vielleicht hörst du von anderen, dass doch alles gut gegangen ist und du froh sein kannst, dass dein Baby gesund ist. Und vielleicht sagst du dir das selbst immer wieder.
Doch dass dein Baby heute gesund ist, verändert nicht, wie du die Geburt erlebt hast. Die Angst um dein Baby oder um dein eigenes Leben, das Gefühl von Hilflosigkeit oder Ausgeliefertsein oder eine plötzliche medizinische Notfallsituation können emotional weiterwirken, auch wenn medizinisch am Ende alles gut ausgegangen ist.
Du kannst sehr glücklich darüber sein, dass dein Baby gesund ist, und gleichzeitig unter der Geburtserfahrung leiden. Beides darf nebeneinander bestehen.
Wenn die belastenden Erinnerungen und Gefühle bleiben, kann es sinnvoll sein, die Geburt emotional zu verarbeiten, statt von dir zu erwarten, dass du sie einfach hinter dir lässt.
Ja. EMDR kann besonders dann hilfreich sein, wenn du längst weißt und verstanden hast, was während der Geburt passiert ist, die Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle dich aber trotzdem weiterhin belasten.
Bei der Verarbeitung mit EMDR arbeiten wir gezielt an den Situationen der Geburt, die für dich besonders belastend geblieben sind. Dabei können die Erinnerungen nach und nach ihre emotionale Intensität verlieren und sich anders in deine Lebensgeschichte einordnen.
Viele Frauen erleben, dass Bilder der Geburt sie danach nicht mehr ungefragt überwältigen und sie mit mehr innerer Ruhe auf das Erlebte zurückblicken können.
Wenn die Erinnerungen oder Körperempfindungen sehr stark sind, arbeite ich häufig zunächst mit Brainspotting, um die Verarbeitung besonders sanft anzugehen.
Ja. Auch wenn deine Geburt bereits mehrere Jahre zurückliegt, können belastende Erinnerungen und Gefühle noch immer sehr präsent sein.
Vielleicht hast du lange versucht, das Erlebte hinter dir zu lassen oder dir gesagt, dass es doch längst vorbei ist. Manchmal wird die frühere Geburtserfahrung auch erst in einer Folgeschwangerschaft wieder stärker spürbar. Gerade wenn die Geburt näher rückt, können Erinnerungen, Ängste und Gefühle aus der vorherigen Geburt erneut auftauchen.
Auch eine länger zurückliegende schwierige oder traumatische Geburt kann emotional verarbeitet werden. Gemeinsam schauen wir, was dich heute noch belastet und wo wir mit der Verarbeitung ansetzen können.
Ja. Auch für den Vater kann eine schwierige oder traumatische Geburt sehr belastend sein.
Vielleicht musste er hilflos mit ansehen, wie du während der Geburt gelitten hast, hatte große Angst um dich oder euer Baby und konnte nichts tun. Manche Väter werden die Bilder der Geburt auch lange danach nicht los oder merken, dass sie innerlich noch immer stark auf das Erlebte reagieren.
Auch diese belastenden Erinnerungen und Gefühle können mit EMDR oder Brainspotting verarbeitet werden. In meiner bisherigen Arbeit habe ich immer wieder erlebt, dass sich Väter danach auch dem Gedanken an ein weiteres Kind wieder öffnen konnten.
Dein Partner kann dafür unabhängig von dir zu mir kommen. Ihr müsst die Geburtserfahrung nicht gemeinsam verarbeiten.
Ja. Die Begleitung ist sowohl in meiner Praxis in Berlin als auch online möglich.
Gerade mit einem Baby zu Hause empfinden viele Frauen Online-Sitzungen als große Erleichterung. Voraussetzung ist lediglich, dass du dich für dieses Format ausreichend stabil fühlst und dass jemand sich während dessen gut um dein Baby kümmert.
Ja. Die Begleitung ist sowohl in meiner Praxis in Berlin als auch online möglich.
Gerade mit einem Baby zu Hause empfinden viele Frauen Online-Sitzungen als große Erleichterung. Voraussetzung ist lediglich, dass du dich für dieses Format ausreichend stabil fühlst und sich währenddessen jemand gut um dein Baby kümmern kann.
Du musst mit den Folgen deiner schwierigen oder traumatischen Geburt nicht allein bleiben
Vielleicht spürst du schon länger, dass du die Geburt gern hinter dir lassen möchtest, aber die Erinnerungen und Gefühle dich immer wieder einholen.
Wenn du dich bereit fühlst, deine Geburtserfahrung emotional zu verarbeiten, bin ich gern für dich da.
In einem kostenfreien Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, ob meine Begleitung zu dir und deiner Situation passt.
Ich begleite dich in meiner Praxis in Berlin oder online.



