Warum ich dich heute so begleiten kann – mein eigener Weg
Mein beruflicher Weg begann in einer ganz anderen Welt. Ich bin Diplom-Kauffrau und habe mehr als 20 Jahre im Controlling gearbeitet. Ich war es gewohnt, mit dem Verstand Lösungen zu finden, zu funktionieren und mich stark über Leistung und berufliche Anerkennung zu definieren.
Als mein bisheriges Leben ins Wanken geriet
Ein Burnout und ein Unfall brachten dieses Leben ins Wanken. Rückblickend waren sie für mich der Beginn einer tiefgreifenden Veränderung.

Im Rahmen meiner eigenen Therapie begann ich, mich intensiv mit meiner Geschichte auseinanderzusetzen – und mit Gefühlen, zu denen ich lange kaum Zugang hatte. Dabei begegnete ich auch frühen Erfahrungen von Trennung, fehlender Verbindung und dem Gefühl, nicht wirklich gewollt zu sein.
Mein Weg zu mir selbst
In dieser Zeit absolvierte ich eine zweijährige Ausbildung in der Arbeit mit inneren Bildern, die mit intensiver Selbsterfahrung verbunden war. Sie vertiefte meine eigene Aufarbeitung und eröffnete mir gleichzeitig einen neuen Zugang zur therapeutischen Arbeit.
Diese Auseinandersetzung war nicht immer leicht. Ich begegnete dabei auch sehr tiefen und existenziellen Gefühlen. Aber sie hat mir etwas ermöglicht, das ich bis dahin kaum kannte: mich selbst wirklich zu spüren und eine Verbindung zu meiner eigenen Gefühlswelt aufzubauen.
Meine Gefühle wurden zu einem wichtigen Wegweiser
Ich habe erfahren, dass Gefühle nicht nur schmerzhaft oder überwältigend sein müssen. Sie können mir auch zeigen, was ich brauche, wo meine Grenzen liegen und was mir wirklich wichtig ist. Ich lernte, besser für mich zu sorgen, mein Herz zu öffnen und mich selbst und andere tiefer zu verstehen.
Vom Funktionieren zum Fühlen
Aus einer Frau, die lange vor allem funktioniert und vieles mit dem Verstand gelöst hatte, wurde Schritt für Schritt eine Frau, die mit sich selbst und ihrer Gefühlswelt in Verbindung sein kann.
Diese Erfahrung hat meinen weiteren Weg grundlegend verändert. Ich hatte selbst erlebt, was innere Aufarbeitung bewirken kann – und wusste irgendwann: Diese Möglichkeit möchte ich auch anderen Menschen eröffnen.
Warum ich auch starke Gefühle begleiten kann
Durch meine eigene Aufarbeitung habe ich erfahren, wie heilsam es ist, auch Gefühlen Raum zu geben, die wir am liebsten nicht fühlen möchten. Machtlosigkeit, Angst, Verzweiflung, tiefe Trauer oder das Gefühl, ganz allein zu sein, kenne ich nicht nur aus der Theorie.
Deshalb schrecke ich auch in meiner Arbeit nicht vor starken Gefühlen zurück. Du musst sie bei mir nicht zurückhalten oder dich dafür schämen.
Mit dem Herzen dabei
Dabei ist mir eine herzliche Verbindung zu meinen Klientinnen besonders wichtig. Natürlich braucht therapeutische Arbeit einen klaren und professionellen Rahmen. Aber für mich bedeutet Professionalität nicht, dir mit innerer Distanz zu begegnen. Wenn ich dich begleite, bin ich auch mit dem Herzen dabei. Und es ist mir ein großes Anliegen, dass du dich verstanden und gut aufgehoben fühlst.
Gefühle müssen nicht immer verstanden oder erklärt werden. Sie dürfen zunächst wahrgenommen und angenommen werden – manches zeigt sich einfach und will ausgedrückt werden, ohne dass eine Geschichte dahinter erkennbar ist. Dabei bleibe ich mit dir in Verbindung und gebe dir Halt und Sicherheit.
Was Verarbeitung für mich bedeutet
Mit EMDR und Brainspotting konnte ich daran arbeiten, dass meine belastenden Gefühle und die dazugehörenden Körperempfindungen verarbeitet werden und an Intensität verlieren. Die Gefühle mussten dafür nicht verschwinden. Sie waren weiterhin spürbar und haben mir meinen Weg gezeigt, ohne mich dabei zu belasten.
Mein Wunsch für dich ist, dass du durch meine Arbeit wieder freier fühlen kannst – und deine Gefühle dir wieder als Wegweiser helfen, dich selbst und deine Bedürfnisse besser wahrzunehmen.
Wie mich meine Klientinnen zu meiner heutigen Spezialisierung geführt haben
Meine heutige Spezialisierung auf Kinderwunsch und Schwangerschaftsverluste hatte ich ursprünglich nicht geplant. Es waren meine Klientinnen, die mich Schritt für Schritt dorthin geführt haben.
Die ersten Begegnungen, die meinen Weg veränderten
Nachdem ich EMDR gelernt hatte, kamen zunächst Frauen zu mir, bei denen ein früherer Schwangerschaftsabbruch noch mit starken Gefühlen verbunden war. In der Begleitung merkte ich, dass mir diese Arbeit besonders lag. Ich konnte dabei vieles miteinander verbinden, was ich bis dahin gelernt hatte – EMDR, die Arbeit mit inneren Bildern und Erfahrungen aus der Familienaufstellung.
Gleichzeitig spürte ich, wie wichtig mir dabei nicht nur die Frau, sondern auch das verlorene Kind war. Es sollte gesehen und geachtet werden und einen eigenen Platz bekommen dürfen.
Schwangerschaftsverluste: Ein Thema, das mich nicht mehr losließ
Bald begleitete ich auch Frauen nach Fehlgeburten und Totgeburten. Damals gab es nur wenige traumasensible Angebote für Frauen nach einem Schwangerschaftsverlust. Je länger ich in diesem Bereich arbeitete, desto deutlicher spürte ich: Hier ist ein Thema, dem ich mich widmen möchte.
Wie die Kinderwunschzeit dazukam
Die Kinderwunschzeit kam erst später dazu – und wieder durch eine Klientin. Sie wollte einen früheren Schwangerschaftsabbruch verarbeiten und erzählte mir gleichzeitig von ihrem unerfüllten Kinderwunsch und ihrer Kinderwunschbehandlung. Bis dahin war mir kaum bewusst gewesen, welchen emotionalen Belastungen Frauen während einer solchen Behandlung ausgesetzt sein können.
Ich begann, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, Fachliteratur zu lesen und mich weiterzubilden. Je mehr ich über die Kinderwunschzeit erfuhr, desto stärker hatte ich das Gefühl, dass sich damit für mich ein Kreis schließt – und aus den einzelnen Begegnungen in meiner Praxis wurde Schritt für Schritt meine heutige Spezialisierung.
Verbindung ist für mich der rote Faden
Wenn ich heute auf meinen eigenen Weg und die vielen Jahre meiner Arbeit zurückblicke, erkenne ich darin einen roten Faden: Verbindung.
Ich wünsche mir, dass Frauen auch in schwierigen Zeiten mit sich selbst und ihrer Gefühlswelt in Kontakt kommen. Manchmal denke ich dabei: Vielleicht geht es auch darum, sich selbst eine gute innere Mutter zu werden – die eigenen Gefühle anzunehmen und auch den verletzlichen Seiten in sich mit Mitgefühl zu begegnen.
Die Verbindung zum Kind
Gleichzeitig geht es in meiner Arbeit immer wieder um die Verbindung zu einem Kind: zu einem sehnlich ersehnten Kind, zu einem Embryo im Labor oder nach dem Transfer, zum Baby während der Schwangerschaft oder nach der Geburt – oder zu einem Kind, das nicht bleiben konnte.
Auf die Frage, warum ein ersehntes Kind nicht kommt oder warum ein Baby sterben musste, gibt es für mich keine Antwort. Ich glaube aber daran, dass aus dem, was uns widerfährt, etwas entstehen kann. Manche Frauen entdecken dadurch Seiten und Bedürfnisse in sich, die sie vorher kaum wahrgenommen haben. Was sie davon in ihr weiteres Leben mitnehmen, kann auch eine besondere Form sein, das verlorene oder ersehnte Kind zu würdigen.
Mein inneres Bild von meiner Berufung

Für meine Arbeit habe ich ein sehr persönliches inneres Bild: Manchmal sehe ich mich wie an einem Tor zwischen den Welten. Mein Blick geht dabei besonders zu den kleinen Kindern – zu denen, die erwartet werden, und zu denen, die wieder gehen mussten.
In diesem Bild warten sie darauf, gesehen zu werden und mit ihrer Mutter in Verbindung zu sein. Vielleicht berührt mich deshalb diese Arbeit bis heute so tief: Ich möchte dazu beitragen, dass diese Verbindung entstehen oder wieder spürbar werden darf.
Wenn du das Gefühl hast, dass ich die richtige Begleiterin für dich sein könnte …
… dann erlaube dir in einem unverbindlichen kostenfreien Kennenlerngespräch in Ruhe zu spüren, ob ich wirklich zu dir und deiner Situation passe:
Mein fachlicher Hintergrund
Meine Ausbildungen bilden dabei das fachliche Fundament meiner Arbeit – die eigentliche Erfahrung ist in den vielen Begegnungen mit meinen Klientinnen gewachsen.
Meine wichtigsten Qualifikationen:
Traumatherapie / Stressbewältigung
- 2003-2005: Arbeit mit inneren Bildern
- 2006: Heilpraktikerin für Psychotherapie
- 2008: EMDR
- 2014-2015: Brainspotting Ausbildung Phase 1–3
- 2017: Psychotraumatologie
- 2017: NADA die Perlentherapie
- 2018: Zertifizierte Traumatherapeutin (nach Verband der Heilpraktiker)
- 2018 – 2020: Prä- und perinatale Traumatherapie
Kinderwunsch
- 2012: Fruchtbarkeitsmassage nach Birgit Zart
- 2014: Zertifizierte psychosoziale Kinderwunschberaterin (BKiD)
- 2016: Zertifiziert für Beratung bei Behandlung mit Samenspende (BKiD)
Trauerbegleitung
- 2010-2011: Ausbildung Trauerbegleitung
- 2015-2016: Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers
Schwangerschaft und Bindung
Zu meiner Person
Ich bin Französin, 1961 in Sedan geboren und lebe seit 1983 in Berlin.
Seit 1992 bin ich glücklich verheiratet. Neben meiner Arbeit genieße ich mit meinem Mann die Ruhe in der Natur – im Wald oder auf dem Wasser. Dort kann ich auftanken und neue Kraft schöpfen.
Seit meinem fünften Lebensjahr spiele ich klassisches Klavier. Auch die Musik begleitet mich damit schon fast mein ganzes Leben.
Seit 2006 arbeite ich mit Herz und Seele in meiner Praxis VALEO. Heute kann ich sagen: In dieser Arbeit habe ich meine Berufung gefunden.
Erfahrungsberichte
Ausbildungen und langjährige Erfahrung bilden die Grundlage meiner Arbeit. Wie Frauen meine Begleitung tatsächlich erlebt haben, können sie jedoch am besten selbst beschreiben.
👉 Erfahrungsberichte findest du hier



